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Museum im Fressenden Haus - Dichterturm

Neue Öffnungszeiten:
14. Mai bis Mitte September
von Donnerstag - Sonntag und Feiertagen von 10:00 - 16:30 Uhr
Ab Mitte September bis Anfang November
nur Samstag, Sonn- und Feiertage geöffnet
Der Eintritt zum Museum ist frei!
Wegen Renovierungsarbeiten kann bis auf weiteres nur die Ausstellung von Malerei und Skulpturen Rainer Metzger besichtigt werden.

Einst wurde in diesem Gebäude Getreide für die Bewohner von Burg Weißenstein und die Dorfbevölkerung gelagert. Später war der Getreidekasten viele Jahre die Heimat des baltischen Dichters Siegfried von Vegesack, der hier seine bekanntesten Werke schrieb.

1984 machte die Stadt Regen das „Fressende Haus“ zum Museum.
Erhaben steht der Getreidekasten, der um 1100 erbaut wurde, am Fuß der Burgruine auf dem Quarzriff des Pfahl, unzählige Besucher genießen den wunderbaren Blick auf die Wiesen und Wälder des Bayerischen Waldes.

Weil das Gebäude so viel Geld für den Unterhalt verschlang, nannte es Siegfried von Vegesack einst kurzerhand „Fressendes Haus“ – dieser Name ist geblieben. Im Erdgeschoss erinnert eine Dichterstube an den prominenten Bewohner.

Sonderausstellung Rainer Metzger "Glas und Malerei" vom 14.05. bis 03.07.2022

Rainer Metzger ist seit 2002 freischaffend tätig in seinem Atelier in Frauenau. Seine Malerei - ob auf Leinwand oder auf Glasgefäßen - ist atmosphärisch verdichtet. Menschen stehen meist im Mittelpunkt seines Interesses. Ausschnitthaft fokussiert er zwischenmenschliche Begegnungen. Mit seinen Momentaufnahmen erzeugt er Spannung, denn wie geht die Geschichte weiter? Es sind vor allem Großstadtszenen oder Innenräume, die er als Motive bevorzugt, denn hier findet er die Atmosphäre, die ihn interessiert: flirrende Lichter, stimmungsvolle Interieurs, Menschen im Gespräch.

Rainer Metzgers Malerei spielt sich nicht nur auf der Leinwand ab, auch das Glas ist Bildgrund. In der Zwischenglasmalerei – der Graaltechnik – ist das Bild im Glas und wird mit dem Glaskörper geformt. Man kann das Gefäß umrunden oder drehen, das Bild lässt sich nie mit einem Blick erfassen.

Zitat: Der Ausdruck der Menschen, die Szenerien, sind ebenso wenig festgelegt, wie das Leben. Seine Bilder geben ihrem Betrachter Spielraum, fordern ihn heraus, aufgrund eigener Erfahrungen und Assoziationen zu erkunden, was denn da „in der Luft liegt“ (Norbert Kalthoff, Glashaus).

 

Kontakt und Information:

Museum im Fressenden Haus
Weißenstein 16
94209 Regen
Tel.: 09921 51 06 während der Öffnungszeiten
Tel.: 09921 604-450
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