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Skulpturwege im Kurpark

In Regen gehören Fliegende Fische, Fabelwesen oder eine Flötenspielerin zum wirklichen Leben.
Man muss kein "Seher" sein, um diese Figuren und einige andere wahrzunehmen:  Fündig wird jeder, der sich Zeit nimmt, und mit offenen Augen durch den Skulpturenweg im Kurpark auf der Regeninsel spaziert.

Eine Flötenspielerin bläst hier hingebungsvoll in ihr Instrument, doch  man hört keinen Ton. Wenige Meter weiter reckt ein Fabelwesen seinen Hals und trinkt aus dem Regenfluss. Der Mensch, der daneben kauert und ebenfalls seinen Durst stillt, hat Arme und Beine aus Stahl. Ein Fisch mit gekrümmter Schwanzflosse schwimmt nicht im Wasser, sondern fliegt in der Luft. Tag und Nacht wachen die Vögel Heinz und Heinz über Wasser, Wiesen und Wege. Vögel, die zu Wächtern werden, Drachen auf der Seespitze und Stahlfiguren, die plötzlich lebendig werden,  gibt es meist nur in Büchern und Filmen.

In Regen gehören die Skulpturen nicht nur zum Stadtbild:
Die Galerie im Freien ist längst zu einem Aushängeschild von Regen geworden. Kunstwerke mitten in der Natur, Plastiken, die man quasi im Vorübergehen bewundern  und auch anfassen kann –  das gibt es nicht überall.

Sechs Künstler aus der Region haben für den Regener Kurpark  die Skulpturen aus Stein, Eisen und Stahl gefertigt. Unmittelbar neben den Wegen, mitten auf den Wiesen oder direkt am Flussufer ermuntern sie den Betrachter, sich ein paar Minuten Zeit für die Kunst zu nehmen.