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Mittwoch, 20.05.2026

Zirkuszelt in der Kurparkerweiterung, Regen
Tickets: VVK: 22 EUR, AK: 25 EUR

Online-Tickets: https://pretix.eu/drumherum-Volksmusikspektakel/Aufgalopp-26/

Einlass: 19.00 Uhr, ab 18.00 Uhr Biergartenbetrieb

Musikalischer Aufgalopp »Widersacher aller Liedermacher«

»WARUMANED«

Am Pfingstwochenende ist es so weit, dann heißt es wieder: Auf geht’s zum »drumherum – Das Volksmusikspektakel 2026« nach Regen! Bereits am Mittwoch, 20. Mai 2026, 20 Uhr laden die Organistoren zum »Musikalischen Aufgalopp« von »drumherum – Das Volksmusikspektakel 2026« ins Zirkuszelt in der Kurparkerweiterung von Regen ein: Die »Widersacher aller Liedermacher« präsentiert ihr aktuelles Programm »WARUMANED«.

Vier Typen, viele Instrumente und authentische Geschichten im bayerischen – genauer – Oberpfälzer Slang. Mit ihrem wilden musikalischen Stilmix und Texten waren die »Widersacher aller Liedermacher« 2021 die Gewinner des »Bayern 2-Heimatsound-Wettbewerbs«. 2025 schließlich: Der Liedermacherpreis auf Kloster Banz, der Kulturförderpreis der Stadt München, erste TV-Auftritte – und mittendrin schon wieder das nächste Album in Arbeit. Stillstand? Keinesfalls. Festivalbühnen wie das Heimatsound in Oberammergau, Taubertal oder Umsonst & Draußen, Support für Dicht & Ergreifend oder Pam Pam Ida – die Widersacher sind plötzlich mittendrin statt nur spleenig.

Der Oberpfälzer Dialekt von Frontmann und Sänger Matthias Wolf gehört zum Soundkonzept der Band. Wolf nutzt ihn lautmalerisch, spielt mit der Sprache und deren Klang, erzählt Geschichten von Kindheit, Heimat, von Emanzipation und vom Aufbruch ins Unbekannte. Gefunden haben sich die hoch talentierten Musiker während des Studiums an der Musikhochschule in Würzburg. Matthias »Matze« Wolf (Gesang, Gitarre, Akkordeon, Teufelsgeige, Bambusmundorgel), Joris Conrad (Gesang, Klavier, Synthesizer, Beatbox), Sebastian Gröller ( Gesang, Trompete, Posaune, Handpan, Sousaphon) und Leon Graf (Schlagzeug) sind nicht nur geniale Musiker, sondern auch Freunde. 

Was die Widersacher musikalisch machen, lässt sich schwer greifen. Vielleicht irgendetwas zwischen avantgardistischem Kautabak-Blues, psychedelischer Groove-Offenbarung und fein ziselierter Gesellschaftskritik. Irgendwo zwischen Filmmusik, Pink Floyd, Kofelgschroa und den Beatles driften die »Widersacher aller Liedermacher« über die Welt hinweg, philosophieren über das Werden und Vergehen, das Wachsen und Verwelken im endlosen Fluss der Zeit. Ihre Songs wabern live durch Raum und Hypothalamus, als hätten sich Frank Zappa, Georg Kreisler und ein bayerischer Landregen gemeinsam einen Gitarrenverstärker geteilt. Eine Band, die eine Lücke füllt, von der wir nicht wussten, dass es sie gibt – und ohne die wir nicht mehr sein wollen.